12 II 87 Innsbrucker Führer Prof. Dr. Franz Mayr. Fiel als Widerstandskämpfer in der Tummelplatz (bei Schloß Ambras) ersten Maitagen 1945. Am Landhaus, Maria-Theresien¬ Einstiger Pferdetummelplatz, heute Erinnerungsstätte fü die in den beiden Weltkriegen und in früheren Tiroler Straße. Kämpfen Gefallenen. Markus Rainer. Volksschuldirektor und Förderer des Jugend¬ horts „Kaysergarten“. Am Schulgebäude am Innsteg. Museen chloß Ambras (bei Amras Tiroler Volkskunstmuseum (Universitätsstraße 2), Reichhaltige Sammlungen an Waffen, Prunkrüstungen und Tel. 24 3 02 22 Tiroler Bauernstuben von der Gotik bis zum Rokoko allerlei Kuriositäten, begründet von Erzherzog Ferdi¬ roße Sammlung alter Originaltrachten Nord- und Süd¬ land II. (gest. 1595). Das im obersten Stockwerk de Schlosses untergebrachte Tiroler Kaiserschützenmuseum irols; Bauernmöbel von primitiven frühmittelalterlichen enthält eine Reihe von Erinnerungsstücken an die Ver¬ Typen bis zu den reichbemalten Schränken der Rokoko¬ teidigung Tirols durch die drei einheimischen Kaiserschüt¬ zeit; reichhaltige Sammlungen kirchlicher und profane Volkskunst sowie kunsthandwerklicher Arbeiten. Krippen¬ zenregimenter, den Tiroler Landsturm und die Stand schützen. abteilung ergisel-Museum (Bergisel), Tel. 22 3 1 undgemälde der Schlacht am Bergisel (neben der Hunger¬ burgbahn-Talstation) gibt ein anschauliches Bild vom Tiro Erinnerungsstücke aus den Freiheitskämpfen (1796 bi 1809, 1848 bis 1866 und aus dem Weltkrieg 1914 bis 1918 er Freiheitskampf des Jahres 1809. Besonders reiche Porträtsammlung von an den Kämpfer Kunstpavillon (im Hofgarten) beteiligten Persönlichkeiten. Angeschlossen das Museun Ausstellung moderner Künstler. der Tiroler Kaiserjägerregimenter. Heldenbuch der in der Hofburg (Hofburg, 1. Tor), Tel. 27 1 86 beiden Weltkriegen gefallenen Tiroler. Heldengedächtnis mit Riesensaal, Prunkräumen Silberne Kapelle, Hof¬ kapelle (Bronzerelief von Bildhauer Piffrader, Holzkreuz kirche. In der Hofkirche an Sonntagen keine Führung! von Bachlechner). Botanischer Garten (Botanikerstraße 10) iroler Landesmuseum Ferdinandeum (Museumstraße 15) Botanisches Institut der Universität Innsbruck Tel. 220 03 Freilandanlagen, geöffnet in den Sommermonaten von 7 Gegründet 1823; das größte österreichische Provinzmuseun bis 19 Uhr. Gewächshäuserbesichtigung nur nach vorheri¬ nit einer reichen prähistorischen Sammlung und einer (be¬ ger Anmeldung! sonders durch Legate) auch an Bildern erstklassiger (alt Tiroler Vogelwarte Villa Blanka deutscher, italienischer, französischer u. a.) Meister ausge¬ ganzjährig zugänglich statteten Gemäldegalerie. Alpenzoo Weiherburg Zeughaus: Volkskunde und Landeskunde, Naturkunde. Tel. Geöffnet: im Sommer 9 bis 18 Uhr; im Winter 10 bis 16 Uhr Nr. 27 439. Bibliotheken Stadtbücherei Landesregierungsarchiv (Herrengasse Burggraben 3, 1. Stock, und Olympisches Dorf Größtes österreichisches Provinzarchiv Universitätsbibliothek üchere Innrain 50 der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol, Maxi¬ milianstraße Bibliothek des Museums Ferdinandeum Geöffnet: Montag bis Freitag 16 bis 18.45 Uhr Museumstraße 15 gendbücherei Taxishof Werkbüchere Maria-Theresien-Straße der Tiroler Landesregierung, Bozner Platz Kirchen und Kapellen zog Maximilians III. Nach schweren Bombenschäden 1946 Katholisches Bekenntnis bis 1950 wiederhergestellt. Spitalskirche (Maria-Theresien-Straße 2 Hof- oder Franziskanerkirche (am Anfang der Universitäts Neben dem seit 1307 nachweisbaren Stadtspital zum Heili straße gen Geist wurde diese Kirche an Stelle einer bereits 1320 Baubeginn 1553, enthält das Grabmal Kaiser Maximilians erwähnten Spitalskapelle in den Jahren 1700/01 vom Inns¬ (gest. 1519, die Gebeine ruhen in Wiener Neustadt), mi brucker Baumeister Johann Martin Gumpp im Barockstil den berühmten 28 überlebensgroßen Erzstandbildern (die erbaut. Am linken Seitenaltar ein spätgotisches, schwarzes sogenannten „Schwarzen Mander“), seit 1823 auch das Kruzifix (um 1500) Grabmal Andreas Hofers (die Gebeine wurden aus Man ua, wo er 1810 erschossen wurde, überführt). Silbern Servitenkirche mit Kloster (Maria-Theresien-Straße 42) Kapelle mit den Grabmälern Erzherzog Ferdinands II. und 1614 bis 1616 als Stiftung der Erzherzogin Anna Katharina der Philippine Welser. on Gonzaga von sohann Hoffingott erbaut. Das nac einem Brand von 1620 wiederhergestellte und 1722 baroc Dom zu St. Jakob (Domplatz) ausgestaltete Gebäude mit Kreuzgang, Refektorium un An Stelle einer im Zuge der Marktverlegung von der lin ibliothek wurde 1943 durch Bomben weitgehend zerstör en auf die rechte Innseite (1180) errichteten Kirche, die Wiederaufbau 1946 bis 1959. Deckenfresken von Prof. Hans 283 erstmals als „Capella Sancti jacobi“ genannt unc Andre (1947 1453 zur Stadtpfarrkirche Innsbrucks erhoben worden is Stift Wilten (Klostergasse 7) wurde von 1717 bis 1724 die heutige Barockpfarrkirche Der Boden von Wilten war schon in prähistorischer Zeit erbaut. Anläßlich der Errichtung der Diözese Innsbruck besiedelt, später Platz des römischen Kastells Veldidena 1964) wurde die Kirche zur Bischofskirche (Dom) erhoben Das vor dem Jahre 1000 gegründete Kloster ist seit 1138 Besonders hingewiesen sei auf das Gnadenbild „Maria¬ Prämonstratenserstift. Kirche und Kloster auf dem mittel “von Lucas Cranach d. A. und das Grabmal Erzher A