Innsbrucker*innen

Adressbücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert

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XVIII
Deutseh-Arpenlandische Vorksbank i Innsbruck
Gegründet 1905 Reg. Genossenschaft mit beschr. Haftung Gegründet 1905
Kassastunden von 3 bis 6 Uhr nachmittags.
Kanzlei: Maria Theresienstrasse 34, I. Stock rechts.
Telephon Nr. 380 0 o Telegramm-Adresse: Volksbank O o Postsparkasse-Konto 871.491
Die Deutsch-Alpenländische Volksbank in Innsbruck bezweckt den Erwerb und die Wirtschaft
ihrer Mitglieder zu fördern, in erster Linie denselben ihren Grundbesitz zu erhalten. Dieses geschicht
insbesondere durch:
Besorgung von Hypotheken-Darlehen;
Erteilung von Darlehen gegen Wechsel und Bürgschaft;
Erteilung von Darlehen gegen Abtretung von Buchforderungen, Besorgung des Ein¬
zuges von Wechseln, Anweisungen und Coupons;
Erteilung von Auskünften, Vermittlung und Vertretung in landwirtschaftlichen und geschäftlichen
Angelegenheiten;
Schaffung von gemeinnützigen Einrichtungen zum Vorteile der Mitglieder.
Jeder deutsche Kaufmann, Gewerbetreibende und Landwirt trete der
Deutsch-Alpenländischen Volksbank in Innsbruck als Mitglied bei.
Spareinlagen werden von jedermann gegenwärtig mit 4¼ prozentiger Verzinsung
übernommen. Die Rentensteuer zahlt die Bank.
Die Deutsch-Alpenländische Volksbank ist kein auf Gewinn berechnetes Unternehmen!
Satzungen werden kostenfrei zugesendet.
Anteilscheine zu K 40 und K 200. — Beitrittsgebühr K 1 und K 2.
Die Marmorwerke in Oberalm bei Hallein (Salzburg)
liefern aus den prachtvollsten Marmorarten des In- und Auslandes Altäre, Kanzeln, Mensa-Platten,
Marmorpflaster, sowie Bau- und Architektur-Steinmetzarbeiten jeder Art in Marmor, Syenit,
Granit, Kalk und Sandstein. Ausserdem liefern diese Werke ihre bestbekannten Oberalmer Marmor-Mosaik¬
pflasterplatten zu Kirchen- und Gebäudepflasterungen in stilgerechten Dessins und Farben zu den billigsten
Preisen. Grabmonumente in reicher Auswahl am Lager.
Weisser Tiroler und Sterzinger-Marmor
Besitzer der weltberühmten Marmorbrüche am Untersberg u. in Adnet.
Ausgeführte grössere Arbeiten:
Sr. Majestät Hofburg in Wien und Budapest;
Schlösser Sr. Majestät König Ludwig II. von Bayern;
Schloss u. Gruft Sr. k. Hoheit Herzog von Cumber¬
land in Gmunden; Parlamentsgebäude, k. k. Hof¬
oper, Hofburgtheater, Justizpalast, Universität,
Rathaus, Produktenbörse in Wien, Monumente:
Erzherzg Karl, Prinz Eugen, Haydn, Gutenberg in
Wien; Kaiserin Elisabeth in Salzburg; Kaiserin
Maria Theresia in Pressburg; Graf Thun-Struber¬
und Kriegerdenkmal Salzburg; Hotel Krantz und
Hotel Habsburg, Wien; Hotel de l’Europe, Bristol,
Mirabell, Salzburg; Hotel Straubinger und Wandel¬
halle Badgstein; Museum in Prag; Museum u. Rat¬
haus in Graz; Böhmische Sparkasse in Prag; Sparkasse,
Stadttheater, Staatsgewerbeschule. Bürgerschule,
Mirabellstiege, Kinderheim, Versorgungs- u. Irren¬
= Preislisten, Bruchbeschreibungen, Masaikdessin-Listen,
Anstalt Salzburg u. v. a. — Kirchenarbeiten:
Dom in Salzburg; Dom in Linz a. D.; Altäre und
Starhemberg-Monument im St. Stephansdom in
Wien; Haupt- und Seitenaltäre, Speisegitter. Tauf¬
steine, Weihwasserbeken, Marmor- und Mosaik¬
platten-Belege in den Kirchen: Salzburg, Ried, Gru¬
lich, Hruschau, Bad Hall, Rankweil, Pupping,
Waizenkirchen, Schwertberg, Seekirchen, Traun,
Prien, Braunau a. I., Dornbirn, Erlau (Ungarn),
Eger Leopoldstätter Basilika in Budapest, Atzbach.
Oftering, Grödig, Kitzbühel, Klausen, Meran, Brixen;
in den Stiften: Heiligenkreuz bei Baden, Sankt
Florian bei Lienz a. d. D., Puchheim, Lilienfeld,
Seckau, Mehrerau u. a. m. Sarkophage: Bischof Rudi¬
gier i. Linz a. D., Graf Migazzi, Graf Andrassv.
Erzherzog Ladislaus, Fürst und Fürstin Bismark.
Kostenvoranschläge auf Wunsch zur Verfügung. =
Erste Preise auf den Ausstellungen Wien, München, Nürnberg, Chicago, Paris, Dresden.